Naturschutzgroßprojekt Pfrunger-Burgweiler Ried

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Bundesumweltminister Jürgen Trittin begutachtet das Naturschutzgroßprojekt FunktionDiesen Text vorlesen lassen (öffnet neues Fenster)

Noch rechtzeitig vor dem Regierungswechsel in Berlin besuchte Bundesumweltminister Trittin am 19. Juli 2005 das Pfrunger-Burgweiler Ried, um sich über das Naturschutzgroßprojekt vor Ort zu informieren.

BM Jürgen Trittin und weitere Besucher im Ried Minister Jürgen Trittin (Mitte) lässt sich das Naturschutzgroßprojekt von Dr. Alois Kapfer (ganz links) und Dr. Burkhard Schall erläutern.

Der Bund stellt 65% der Mittel für das Großprojekt zur Verfügung. Erstmals wurde in diesem Projekt die Zweiphasigkeit für Naturschutzgroßprojekte eingeführt. Im Sommer 2005 endete nach der Erstellung des Pflege- und Entwicklungsplanes die Phase I. Nun hieß es abwarten und hoffen, dass das Projekt fortgeführt werden konnte. Im Rahmen einer Reise durch Süddeutschland konnte sich Minister Trittin in Wilhelmsdorf davon überzeugen, dass das Projekt sehr gut vorbereitet worden ist und auf breite Akzeptanz in der Raumschaft und deren Bevölkerung stößt.

Auf Einladung der Stiftung kamen ca. 100 Besucher zum Empfang des Ministers, der bei strahlendem Sonnenschein auf dem Außengelände des SHB-Naturschutzzentrums stattfand. Nach einigen offiziellen Begrüßungsworten wurde der Minister am Naturschutzgebiet Überwachsener See über die Planungen und den Fortgang des Projektes informiert. Jürgen Trittin war so angetan von den fachlichen Vorarbeiten, von der breiten Akzeptanz und von der Bedeutung des Projekts, dass er den Startschuss für die Phase II nach der Sommerpause in Aussicht stellte. Dieses Wort hat der Minister gehalten, so dass die zweite Phase – die Umsetzungsphase - Anfang September beginnen konnte.