Naturschutzgroßprojekt Pfrunger-Burgweiler Ried

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Naturnähe und Natürlichkeit FunktionDiesen Text vorlesen lassen (öffnet neues Fenster)

Besonderheit

Das reichliche Vorkommen der Bergkiefer im Projektkerngebiet auf ca. 600 m ü. NN ist auf die besonderen lokalklimatischen Bedingungen der Moorniederung zurückzuführen und somit für den süddeutschen Voralpenraum als Besonderheit anzusehen.

naturbelassenes Waldstück

Ursprünglichkeit

Das Kriterium Ursprünglichkeit trifft aufgrund vorgenommener Moorentwässerung eingeschränkt zu. Daher sind nicht bis kaum veränderte Moorwaldstandorte umso bedeutender, wie sie bereichsweise im Pfrunger-Burgweiler Ried noch anzutreffen sind. Hier lassen sich die Frage nach dem Primärlebensraum von Moorarten nachvollziehen.

Bannwald

Im Zielkonzept zum Pfrunger-Burgweiler Ried ist die natürliche Prozessentwicklung von Moorbiotopen das Hauptentwicklungsziel. Die zukünftig als Bannwald vorgesehenen Flächen sollen sich nach Wiederherstellung der natürlichen Wasserbedingungen wieder unbeeinträchtigt entwickeln können. Mit einer Gesamtfläche von ca. 440 Hektar würde es sich um das größte Bannwaldgebiet in Baden-Württemberg handeln.