Naturschutzgroßprojekt Pfrunger-Burgweiler Ried

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Anlage von Flachwasserzonen FunktionDiesen Text vorlesen lassen (öffnet neues Fenster)

Blick auf einen Moorsee

Im Bereich des Torfstichgebietes Großer Trauben befinden sich junge Torfstichseen mit steilen Uferabschnitten. Dadurch haben sich dort bislang kaum Flachwasserzonen mit offenen Torfböden, Großseggenrieden oder Röhrichten ausbilden können. Um die Habitatqualität [von lateinisch habitare = wohnen; habitat = Wohnort, Lebensraum / der charakteristische Wohn- oder Standort, den eine Art besiedelt] der Ufer und Seen für Amphibien, Wasservögel, Fische und andere Süßwasserarten zu verbessern, wird vorgeschlagen, die besonders steilen Ufer einiger gut zugänglicher Torfstichseen durch Einbau von Torfaushub in etwa 1.500 Meter Flachwasserzone umzuwandeln. Auf diese Weise können insbesondere die Lebensverhältnisse der Limno-, Amphibien- und Avifauna [von lateinisch avis = Vogel, griech. Limne = auf das Süßwasser bezogen] in den großen Torfstichseen optimiert werden.