Naturschutzgroßprojekt Pfrunger-Burgweiler Ried

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Fernsehtipp: Das Pfrunger-Burgweiler Ried im Dritten FunktionDiesen Text vorlesen lassen (öffnet neues Fenster)

Dreharbeiten im Schilf Das Dreh team bei der Arbeit im Ried.

Am Dienstag, 17. Oktober 2006, 18:15 Uhr strahlt das SWR -Fernsehen Baden-Württemberg in der Reihe Im Grünen eine dreißigminütige Sendung über das Pfrunger-Burgweiler Ried aus.

Das SWR -Fernsehteam hielt sich im Sommer vier Tage lang im Moor auf, um über die Entstehungs- und Nutzungsgeschichte, die Flora und Fauna des zweitgrößten Moores in Südwestdeutschland zu berichten. In Interviews mit der Moderatorin Annette Krause stellen Pia Wilhelm, Leiterin des SHB -Naturschutzzentrums in Wilhelmsdorf, und Stephan Romer, Projektleiter des Naturschutzgroßprojektes Pfrunger-Burgweiler Ried, über den Werdegang des Moores, den Torfabbau, die Entwässerung und die Rückvernässung vor, die für die Zukunft des Moores absolut überlebensnotwendig ist.

Ein Kind am Wasser wird gefilmt Kinder sind ein wichtige Element bei der Arbeit im Ried.

Das Pfrunger-Burgweiler Ried wurde 2001 aufgenommen in das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums für Schutzgebiete mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung. Insgesamt fließen innerhalb von 10 Jahren knapp 7 Millionen Euro, um den hoch spezialisierten Lebensraum Moor zu erhalten und zu renaturieren. Träger des Projektes ist die Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried (siehe www.riedstiftung.de ), die 10% der Projektmittel aufbringt. An der Stiftung beteiligt sind der Schwäbische Heimatbund, die Landkreise Sigmaringen und Ravensburg sowie die Gemeinden Ostrach, Wilhelmsdorf, Riedhausen und Königseggwald. Das Land Baden-Württemberg bringt 25% der Projektmittel auf, 65% und damit den Löwenanteil finanziert die Bundesrepublik.

Gruppenfoto Das Dreh team mit Projektleiter Stephan Romer (links) und der Leiterin des Naturschutzzentrums Pia Wilhelm (rechts).

Bei einer Familienführung wird in der Fernsehsendung auch auf das abwechslungsreiche Veranstaltungsangebot des Naturschutzzentrums hingewiesen, das der Schwäbische Heimatbund mit Unterstützung von Land, Landkreisen und Gemeinden seit fast 12 Jahren zu Zwecken der Betreuung der Schutzgebiete im Ried, zur Information und zur Lenkung der Besucher betreibt.