Umsetzung des Besucherkonzepts im Naturschutzgroßprojekt
Diesen Text vorlesen lassen (öffnet neues Fenster)
Bau der Beobachtungskanzel an den Hund'schen Weihern

Ostrach / Wilhelmsdorf . Neben den Maßnahmen zur Wiedervernässung und der extensiven Beweidung ist die Umsetzung des Besucherkonzepts ein wichtiger Bestandteil des Naturschutzgroßprojekts. Ziel des Besucherkonzepts ist es, ein attraktives Wegenetz im gesamten Projektgebiet für die Bevölkerung vor Ort und aus der Region sowie für Touristen anzubieten. Menschen sollen nicht aus dem zukünftigen Naturschutzgebiet ausgeschlossen werden, sondern können auch in Zukunft diese ganz besonders reizvolle Moorlandschaft und die Projektmaßnahmen ohne Risiko für Mensch und Natur direkt erleben. Dazu gehören außer den gesondert ausgewiesenen Wander- und Radwegen auch Informationstafeln an den Parkplätzen und im Gebiet sowie Beobachtungsplattformen an besonders reizvollen Punkten, von denen aus man Tiere und Landschaft von erhöhtem Standpunkt beobachten kann.

Nachdem am Fünfeckweiher (Gemarkung Burgweiler) bereits eine etwas niedrigere, fast ebenerdige Plattform installiert wurde, die eher zum genussvollen Verweilen einlädt, baut die Stiftung Naturschutz nun an den so genannten Hund'schen Weihern an der Ostrach (Gemarkung Pfrungen) und am so genannten "Vogelsee" (Gemarkung Pfrungen) im ehemaligen industriellen Torfabbaugebiet zwei Beobachtungsplattformen, um hier Naturfreunden einen guten Einblick in die Wasserflächen zu gewähren. Viele Tiere, die hier am und im Wasser ihren Lebensraum haben, können so störungsfrei beobachtet werden. Auch wer sich nicht so sehr für einzelne Tierarten interessiert und sich nur am Weitblick in die Riedlandschaft erfreuen will, kommt hier auf seine Kosten.
Aus bautechnischen Gründen und um diesen Weitblick bieten zu können, muss die Stiftung Naturschutz an den Standorten der Plattformen zuvor noch einige Bäume entfernen. Dies ist an den Hund'schen Weihern bereits erfolgt, hier befindet sich die Plattform im Bau. Die Maßnahme am Vogelsee wird danach durchgeführt.
Weitere Informationen zum Naturschutzgroßprojekt sind zu erhalten unter Tel. 07503 / 916541 (Projektleitung)
(Fotos: Bernd Reißmüller)
- Diesen Artikel empfehlen
- aktualisiert am 27.3.2012 17:09:41
- 1773 mal besucht



